Die Nebenbahn Dombühl - Rothenburg o. T.
Gebsattel - Dampfbetrieb
Eine Dampflok der Baureihe 86 mit ihrem Personenzug verlässt Gebsattel in Richtung Schillingsfürst/Dombühl. Damals war die Strecke noch durchgehend bis Dombühl befahrbar.
Klaus Pellert erinnert sich, dass in seiner Schulzeit immer wieder mal die Tauberbrücke in Bockenfeld überflutet war. Somit war der Fußmarsch vom Bahnhof zum Ort Bockenfeld unterbrochen. Die Bockenfelder Schüler mussten daher in Gebsattel den Zug verlassen und wurden mit dem Pkw auf der östlich der Tauber gelegenen Straße heimgefahren.
Gebsattel 1985 - noch lagen Gleise und Güterverkehr gab es auch, aber nur bis kurz vor der Tauberüberquerung
In den Jahren 1972 und 1973 wurde ein Großteil der Strecke abgebaut bis auf einen Gleisstummel an der Einfahrt von Dombühl, dort waren noch lange Zeit ausrangierte Güterwagen abgestellt. Aus Richtung Rothenburg lag das Gleis bis zur Ausfahrt bei der Tauberbrücke in Gebsattel. Der Güterverkehr von Rothenburg bis Gebsattel war bis 31.12.1990 möglich. Das Gleis von Rothenburg-AEG bis Gebsattel lag bis 1994.
Auf dem folgenden Bild ist im Hintergrund das Ende der Bahnstrecke mit dem Prellbock kurz vor der Tauber-Überquerung zu erkennen.
Übersichtskarte Bahngelände Gebsattel um 1985 - Ende der Bahnstrecke kurz vor der Tauber-Überquerung
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Das nächste Bild zeigt einen der letzten Güterwaggons, der nach Gebsattel gebracht wurde. Vermutlich hatte er Mineraldünger geladen.
Blick in Richtung Rothenburg 1985 - rechts das ehemalige Empfangsgebäude
Weiter geht nun unsere Reise entlang der Strecke mit Erinnerungen von Klaus Pellert nach Rothenburg o.d.T.
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